Schriftzug Software Experts Network Stuttgart (SENS)

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AbstandExperten Forum Stuttgart

AbstandDie Workshops des 7. Experten-Forum-Stuttgart
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AbstandA1: BPMN 2.0 in der Praxis: Vom fachlichen Modell zum ausführbaren Prozess
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Bernd Rücker
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Abstract:

BPMN 2.0 weckt - mal wieder - Hoffnung für das Business-IT-Alignment, also eine Antwort auf die Frage wie wir fachliche und technische Prozessmodelle zusammenbringen können. Wir glauben, dass die Voraussetzungen nie besser waren. Aber woher kommen dabei technische Prozessmodelle? Werden sie generiert, was schon bei BPEL nicht funktioniert hat? Oder gibt es ein gemeinsames Modell für alle? Wo kommen Business Rules ins Spiel? Und sind vielleicht auch ganz andere Wege möglich?
In diesem Workshop schlagen wir eine Methodik vor, die wir bei Pilotkunden erfolgreich unter Nutzung der BPMN eingesetzt und in unseren Praxishandbuch BPMN beschrieben haben. Aber grau ist alle Theorie, deswegen möchten wir in dieser Session ein funktionierendes Beispiel mit Open Source Werkzeugen live vorstellen. Dabei soll sowohl die Methodik als auch mögliche Toolansätze diskutiert werden.

Über den Leiter des Workshops

Bernd Rücker

Bernd Rücker
Bernd Rücker verfügt über umfangreiche Projekterfahrung im Bereich BPM sowie Java Enterprise. Sein Schwerpunkt liegt im Bereich Process Execution, Business Rules, SOA und Business-IT-Alignment. Er ist Autor mehrerer Fachbücher, zahlreicher Zeitschriftenartikel und Sprecher auf Konferenzen. Bernd ist Commiter im JBoss-jBPM-Projekt.

AbstandA2: Entwickeln mit Android
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Ilya Shinkarenko
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Abstract:

In diesem Workshop lernen Sie die Grundlagen des Android-SDK kennen und machen Ihre ersten Erfahrung mit der App-Entwicklung. Nach einer theoretischen Einführung in die Android-UI-Philosophie und in die technischen Core-Konzepte wie "activities", "views", "events" und "intents" entwickeln wir eine Android-Anwendung, welche die Nutzung dieser Konzepte veranschaulichen wird.
Der geschriebene Code wird detailliert erklärt. Die für den Workshop notwendige Software (Android SDK, Eclipse JDT, Eclipse ADT plug-in) wird zur Verfügung gestellt. Teilnehmer können daher zu diesem Workshop ihr eigenes Notebook für eigene Übungen mitbringen.

Über den Leiter des Workshops

Ilya Shinkarenko

Ilya Shinkarenko
Ilya Shinkarenko arbeitet als freiberuflicher Berater für Softwaretechnologie und Engineering. Seine Schwerpunkte liegen dabei auf Architektur und Entwicklung von Benutzeroberflächen. Weitere Informationen unter: www.shinkarenko.org

AbstandB1: JavaServer Faces 2.0
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Andy Bosch
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Abstract:

JavaServer Faces 2.0 steht seit knapp einem Jahr zur Verfügung. Mit im Paket ist das Versprechen, viele Schwachstellen in JSF 1.x durch verbesserte Möglichkeiten ausgemerzt zu haben. Sogar eine Ajax-Unterstützung ist enthalten. JSF 2.0 liefert eine neue Viewtechnologie (basierend auf Facelets), Composite Components, ein Konzept für Resourcehandling, eine Integration mit Beanvalidation und vieles mehr.
In diesem Workshop wird intensiv auf die Verbesserungen in JSF 2.0 eingegangen. Es wird gezeigt, welche enormen Möglichkeiten im neuen Standard enthalten sind und wie damit tägliche Probleme der Webentwicklung schneller und besser gelöst werden können.
Im Workshop wird vorausgesetzt, dass sich die Teilnehmer mit den Grundlagen von JSF 1.x bereits befasst haben.

Über den Leiter des Workshops

Andy Bosch

Andy Bosch
Andy Bosch ist Wirtschaftsinformatiker und beschäftigt sich seit 2003 bereits mit JSF. Als selbständiger Consultant und Trainer berät er nationale und internationale Unternehmen beim Einsatz moderner Web-Technologien. Er ist Mitglied der Expert Group des JSR-301 und des JSR-329 (PortletBridge Specification for JSF) sowie Vorstand von SENS (Software Experts Network Stuttgart e.V.). Des weiteren betreibt er das deutschsprachige JSF-Forum unter www.jsf-forum.de.

AbstandB2: Gestaltung von User Interfaces für internationale Nutzergruppen
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Prof. Astrid Beck
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Abstract:

Ein zentraler Ansatz bei der Gestaltung der Benutzungsoberfläche ist es, den Nutzungskontext angemessen zu berücksichtigen um eine gute Usability zu erlangen.
Neben den Nutzern, ihren Aufgaben und Umgebungsbedingungen ist dabei auch die Kultur und Sprache der Nutzer miteinzubeziehen.
In diesem Seminar erfahren Sie, wie die kulturellen Besonderheiten in die Gestaltung von Benutzungsoberflächen einfließen.
Vortrag und praktische Übungen
Programm:
• Globalisierung, Internationalisierung, Lokalisierung
• Interkulturelle Kommunikation
• Interkulturalität
• Nutzereinstellungen und Anforderungen in verschiedenen Kulturen
• Kulturdimensionen nach Hofstede
• Sprachbesonderheiten
• Überwindung von Ethnozentrismus
• Gestaltung von Formularen und Symbolen
• Visuelles Design
• Farbgestaltung
• Programmtechnische Gesichtspunkte
• Beispiel u.a.: Gestaltung von Webauftritten in China

Über die Leiterin des Workshops

Prof. Astrid Beck

Prof. Astrid Beck
Geschäftsführerin GUI Design
Professur Hochschule Esslingen, Fakultät Informationstechnik, Studiengang Softwaretechnik und Medieninformatik, Schwerpunkt Mensch-Maschine-Schnittstellen

Beruflicher Werdegang
Astrid Beck hat in Berlin Informatik und in Los Angeles Computer Science studiert. In Stuttgart war sie beim Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation tätig, bis sie sich 1994 selbstständig machte. Astrid Beck ist seitdem als Beraterin aktiv für GUI und Web Design sowie Software-Qualitäts¬management. Seit 2004 hat Astrid Beck eine Professur für Mensch-Maschine-Schnittstellen an der Hochschule Esslingen.

Erfahrung
Astrid Becks Beratungsschwerpunkte sind die Gestaltung von Benutzungsoberflächen, Konzeption von Webprojekten sowie Methoden und Verfahren für die Software-Entwicklung, insbesondere Anforderungsermittlung und Test. Ihre Kunden sind u.a. Banken (ING-DiBa, LBBW, Dresdner Bank, Deutsche Bank) und große Unternehmen (Daimler AG, Carl Zeiss, Deutsche Post AG).

Astrid Beck ist Sprecherin der Fachbereichs Mensch-Computer-Interaktion der Gesellschaft für Informatik (GI) und als Expertin im Normenausschuss NAE Ergonomie bei der DIN sowie Mitglied bei SENS.

Aktuelle Arbeitsschwerpunkte sind Prototyping, Usability Test, Eye Tracking und Internationalisierung von Benutzungsoberflächen. Zuletzt verbrachte sie 2009 ein halbes Jahr in einer Designagentur in Shanghai, wo sie an Projekten mitarbeitete, die die Verbesserung von Usability zum Ziel hatten.

AbstandC1: Durchstarten mit Scala
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Heiko Seeberger
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Abstract:

Sie interessieren sich für Scala? Kein Wunder, denn Scala ist auf dem besten Weg, den Java-Thron zu erobern. In diesem Workshop gehen wir im Detail auf die wichtigsten Grundlagen und Vorzüge dieser zukunftsträchtigen Programmiersprache ein, u.a. auf funktionale Programmierung, das mächtige Typsystem und Features, die Scala-Code leichtgewichtig und ausdrucksstark machen. Wir zeigen mehr Live Coding als Folien und lassen viel Raum für Diskussionen.

Über den Leiter des Workshops

Heiko Seeberger

Heiko Seeberger
Heiko Seeberger ist geschäftsführender Gesellschafter der Weigle Wilczek GmbH und verantwortlich für die technologische Strategie des Unternehmens mit den Schwerpunkten Java, Scala, OSGi, Eclipse RCP und Lift. Zudem ist er aktiver Open Source Committer, Autor zahlreicher Fachartikel und Redner auf einschlägigen Konferenzen.

AbstandC2: Java EE 6 - Back to the Standard
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Lars Röwekamp
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Abstract:

Am Enterprise Java Firmament zeichnet sich derzeit ein Sinneswandel ab: War es noch vor wenigen Monaten verpönt „große“ Projekte – statt mit Spring und Hibernate – auf Basis des offiziellen Standards umzusetzen, erlebt die Java Enterprise Edition (kurz: Java EE) aktuell eine Renaissance – und dies zu Recht. Maßgeblich dazu beigetragen hat eine vollständige Überarbeitung des Komponentenmodells Enterprise Java Beans (kurz: EJB), sowie eine erhebliche Vereinfachung des Entwicklungsmodells. Erste positive Ansätze aus Java EE 5 wurden in Java EE 6 konsequent fortgesetzt und noch einmal erweitert. Der Workshop „Java EE 6 – Back to the Standard“ zeigt anhand eines praktischen Beispiels die wesentlichen Grundkonzepte von Java EE 6. Es geht dabei neben der reinen Technologie vor allem um Architekturansätze und Konzepte für die Entwicklung und Integration moderner, mehrschichtiger Enterprise-Anwendungen – egal ob Portale, Web-, Desktop- oder Mobile-Clients.

Über den Leiter des Workshops

Lars Röwekamp

Lars Röwekamp
Lars Röwekamp, Gründer des IT-Beratungs- und Entwicklungsunternehmens OpenKnowledge GmbH, beschäftigt sich im Rahmen seiner Tätigkeit als "CIO New
Technolgies" mit der eingehenden Analyse und Bewertung neuer Software- und Technologietrends. Ein besonderer Schwerpunkt seiner Arbeit liegt derzeit auf den Bereichen Enterprise und Mobile Computing, wobei neben Design- und
Architekturfragen insbesondere die Real-Life-Aspekte im Fokus seiner Betrachtung stehen. Lars Röwekamp, Autor mehrerer Fachartikel und -bücher, beschäftigt sich seit der Geburtsstunde von Java mit dieser Programmiersprache, wobei er einen Großteil seiner praktischen Erfahrungen im Rahmen großer, internationaler Projekte sammeln konnte.

AbstandD1: Anforderungserfassung mit User Stories
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Marco Klemm / Thomas Starz
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Abstract:

Beim Start eines Projektes herrscht oft große Unsicherheit. Über eine traditionelle Anforderungserfassung wird versucht, möglichst alle Kundenwünsche zu dokumentieren. Ein mögliches Format ist IEEE 830 (*). Aber wie genau kennt der Kunde zu diesem Zeitpunkt seine Wünsche? Zudem gibt es in Projekten unterschiedliche Charaktere: Manche können sich in den Anwender gut hineinversetzen, andere suchen eher nach dem technisch Möglichen.

User Stories sind für diejenigen attraktiv, die die Software "für den Kunden" schreiben wollen. Sie helfen dem Kunden, seine Wünsche zu finden und gleichzeitig das gegenseitige Verständnis und die Kommunikation zu verbessern. Im Workshop klären wir, was User Stories sind und stellen uns praxisnah vor, wie eine neue Anwendung in der Zukunft zu bedienen sein soll. Wir gehen weitergehend auf Modellierung, nichtfunktionale Anforderungen und Planung der ersten Iteration ein.

(*): Link zur IEEE 830: http://de.wikipedia.org/wiki/Software_Requirements_Specification

Über die Leiter des Workshops

Marco Klemm

Marco Klemm
Als engagierter IT-Berater stellt sich Marco Klemm immer wieder die Frage, warum tolle Geschäftsideen in halbherzigen, wartungsintensiven IT-Systemen enden, die die Ideen und anvisierten Ziele nicht treffen. Als Coach für agile Entwicklungsprozesse, Projektleiter und Berater bringt er hierzu Antworten und Lösungsansätze mit.
Während seiner mittlerweile 12-jährigen Berufstätigkeit wurde er der Experte für die Verbindung von Anforderungsanalyse und Qualitätssicherung im Kontext von unternehmensweiten SOA- und EAI-Vorhaben mit J2EE. Sein großes Interesse gilt der Kommunikationsverbesserung zwischen Fachbereichen und uns.
Marco ist freiberuflicher Berater und SENS-Experte.
Thomas Starz

Thomas Starz
Thomas Starz studierte Elektrotechnik an der Uni Karlsruhe und begann 1986 als Programmierer für Micro-Controller für Bankensysteme im IBM Entwicklungslabor in Böblingen.
Er war und ist Programmierer, technischer Autor, Teamleiter, Projektleiter, Agile Instruktor und Coach. Seit mehreren Jahren beschäftigt er sich damit, wie sich die Kommunikation in Projekten weg von den klassischen, dokumentenzentrierten hin zu flexibleren und adaptiveren Methoden entwickelt.
Er ist Certified Scrum Master und Practitioner und wendet vor allem Praktiken des eXtreme Programming, Scrum und andere agilen Methoden an.

AbstandD2: Management komplexer CIO-Aufgaben - interne Instrumente vs. externe Unterstützung
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Stefanie Kemp
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Abstract:

Die CIO Organisationen von heute haben sich extrem gewandelt. Wenn es früher darum ging, im wesentlichen Infrastruktur-Elemente zum Betrieb von Geschäftsanwendungen bereitzustellen, die ausschließlich dem Zweck dienten, die täglichen Aufgaben und Routinen für die Fachbereiche abzuwickeln, so sind die Aufgabenstellungen einer heutigen CIO Organisation hinlänglich komplexer. Dem muss sich heute ein CIO stellen und Rechnung tragen.

„Die IT muss jeden noch so kleinen Teilprozess kennen“:
Zwischen der IT und den Fachbereichen ist die extrem enge Verknüpfung heute ein Muss. Da die unterschiedlichen Unternehmensbereiche in ihrer Abhängigkeit zu einander steigen, kann ohne die Transparenz und Kenntnisse der Geschäftsprozesse keine Anwendung mehr bereit gestellt werden.
Welche Maßnahmen oder Lösungen hat eine CIO Organisation heute zur Verfügung?
- Prozessdokumentation / Modellierung
- Enterprise Architecture Management
- Organisation „Business Demand und Portfolio Management“
- CIO Organisationsstruktur

Vielfältiger und komplexer wachen heute heterogene Unternehmensbereiche zu einer Landschaft zusammen. Dazu ist es notwendig eine IT Organisation abzubilden, die auf die spezifischen Belange eines Unternehmens eingehen kann. Insbesondere unter dem Aspekt „Time to Market“. Immer stärker, immer schneller müssen Veränderungen abgebildet werden.
- Wie sieht eine CIO Organisation aus
- Welche Elemente / Strukturen sind Pflicht „Change Management“
- Kernkompetenzen
- IT Strategie

Über die Geschäftsanforderungen hinaus hat jedes Unternehmen langfristige Ziele und / oder Visionen die als Unternehmensstrategie die Grundlage zur Bildung einer IT Strategie dienen.
Dabei ist es wichtig nicht nur die Bausteine eine Infrastruktur zu benennen sondern auch die Methode oder Philosophie zu erläutern.
- Was ist eine IT Strategie?
- Welche Elemente sollte eine IT Strategie beinhalten?

Über die Leiterin des Workshops

Stefanie Kemp

Stefanie Kemp
Seit November 2006 als Group Information Officer verantwortet die heute 46-jährige Stefanie Kemp mit 22 Jahren Erfahrung im IT Umfeld sämtliche IT Aktivitäten der Vorwerk Gruppe weltweit, in 60 Ländern mit mehr als 2000 Standorten. Aus der strategischen Ausrichtung der Gruppe ergeben sich besondere Herausforderungen, das gesamte IT Portfolio zu managen.
Nach einer medizinischen Grundausbildung führte ihr Weg über die Pharmaindustrie in die IT. Zunächst konnte sie von der Anbieterseite in verschiedenen Verantwortlichkeiten wie Entwicklung, Anwenderbetreuung, Vertrieb und Projekte ihr Wissen aufbauen, bis sie dann Betriebsverantwortung in der HypoVereinsbank und bei Thomas Cook übernahm. Die vielseitigen Erfahrungen aus den verschiedenen Funktionen und Unternehmen sind heute eine wichtige Basis zur Entwicklung einer innovativen IT Organisation.
Seit mehr als 20 Jahren in der IT konnte sie verschiedene Entwicklungsstufen der „IT“ verfolgen. Besonders interessant ist der Spannungsbogen zwischen dem Angebot der „Industrie“ und dem tatsächlichen Bedarf der IT-Organisation innerhalb der Unternehmen. Besonders spannend aus Sicht der IT ist zu verfolgen, was alles getan wird, um die Akzeptanz oder Annerkennung von der Geschäftseite zu erhalten.

AbstandE1: Agil mit Scrum – flexibel und effizient Software entwickeln
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Uta Kapp / Jean Pierre Berchez
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Abstract:

Softwareingenieure leben in einem Ökosystem aus unendlichen Möglichkeiten. Immer neue kreative Ideen werden von kleinen und großen Teams in innovative Produkte umgesetzt. Was ist das Geheimnis, mit dem flexible, junge Unternehmen ganze Softwareuniversen wie Facebook und Google erschaffen?
Scrum ist ein leichtgewichtiges Projektmanagement-Framework, mit dem wir diese Möglichkeiten mit Flexibilität und Effizienz nutzen können. Wir aktivieren das gesamte menschliche Potenzial des Teams durch Selbstorganisation und iterativem Vorgehen, mit Timeboxing. Die Essenz dieses Vorgehens werden wir in diesem Workshop gemeinsam erforschen.

Über die Leiterin des Workshops

Uta Kapp

Uta Kapp
Uta Kapp ist als selbstständige Trainerin, Beraterin und Coach mit Schwerpunkt Projektberatung in der Softwareentwicklung tätig. Detailliertes Know-how in modernen Software-Technologien hat sie in langjähriger Praxis als Informatikerin erworben. Dies kombiniert mit der Erfahrung mit gruppendynamischen Prozessen in Teams, ermöglicht ihr technologisch anspruchsvolle Projekte zu begleiten. Eine fundierte Ausbildung in systemischer Aufstellungsarbeit und anderen systemischen Coachingtechniken sind Basis für die Umsetzung in die Praxis. Sie berät Firmen bei der Einführung des Projektmanagement-Framework Scrum in die Software-Produktentwicklung.
Jean Pierre Berchez

Jean Pierre Berchez
Jean Pierre Berchez ist Geschäftsführer der HLMC Events GmbH und beschäftigt sich seit mehr als 15 Jahren mit den Themen Projektmanagement, Software Engineering und objektorientierte Softwareentwicklung. In den letzten Jahren liegt sein Interesse insbesondere auf den Themengebieten Agile Entwicklung mit Schwerpunkt "Scrum" sowie "collaborative" Software Development. Er ist sowohl „CSM“ der Scrumallinace als auch „PSM“ der Scrum.org. Neben seiner Tätigkeit als Geschäftsführer ist Jean Pierre Berchez auch als Lehrbeauftragter an den Dualen Hochschulen Stuttgart und Heidenheim sowie an der Hochschule Liechtenstein tätig.

AbstandE2: Agile Softwareentwicklung in großen verteilten Projekten
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Jutta Eckstein
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Abstract:

Viele Leute glauben immer noch, dass agile Softwareentwicklung nur auf kleine lokale Teams anwendbar ist. Im agilen Manifest werden jedoch agile Prinzipien und darauf aufbauend ein agiles Wertesystem definiert, welches keine Einschränkung bezüglich der Gestaltung der Teams oder der Projektgröße beinhaltet.
Die Projekte, die ich unterstütze sind typischerweise groß, verteilt und mission-critical. Aus diesem Grund nahm ich vor vielen Jahren die Herausforderung an und setzte in einem großen Projekt einen agilen Softwareentwicklungsprozess ein. Mittlerweile machte ich die gleiche Erfahrung in vielen weiteren Projekten: Auch große und sogar verteilte Teams können von einem Wertesystem profitieren, das für kleine Teams nützlich ist.
In diesem Workshop wird die Referentin anhand ihrer Erfahrung veranschaulichen, wie man agile Prozesse auf verteilte (und auch auf große) Teams anwenden kann. Denn tatsächlich komplementieren sich die zwei Trends – Globalisierung und Agilität.

Über die Leiterin des Workshops

Jutta Eckstein

Jutta Eckstein
Jutta Eckstein arbeitet seit über zehn Jahren unabhängig als Coach, Beraterin und Trainerin im In- und Ausland. Weltweit verfügt sie über eine einzigartige Erfahrung bei der erfolgreichen Umsetzung agiler Prozesse in mittleren bis großen, verteilten, unternehmenskritischen Projekten, wovon auch ihre Bücher 'Agile Softwareentwicklung mit verteilten Teams' und 'Agile Softwareentwicklung im Großen' handeln.
Sie ist Mitglied der AgileAlliance und im Programmkomitee verschiedener europäischer und amerikanischer Konferenzen zu den Themen agiles Vorgehen, OO und Patterns.

AbstandF1: Ideen und Vorhaben erfolgreich durchsetzen
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Friedhelm Müller
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Abstract:

Durchdachte Entscheidungen und beste Ideen nützen wenig, wenn sie nicht durchgesetzt, d.h. tatsächlich verwirklicht werden. Manche Ideen überleben und werden getragen, andere sterben.
Der Workshop stärkt Ihr Verständnis, wie Sie eigene Ideen, Vorhaben und Projekte in Organisationen erfolgreich umsetzen Kernpunkte sind: Ideen und Vorhaben durchsetzungsstark formulieren; Hierarchie, Macht und Einfluss in Umsetzungsenergie umwandeln; die "geheimen Spielregeln" einer Organisation verstehen und nutzen.

Will ich ein Ziel oder ein Vorhaben durchsetzen, braucht es zunächst eine wirkungsvolle Geschichte. Was sind dessen Merkmale? Gute Ideen alleine nützen nichts, wenn Sie nicht auf die organisatorischen Einflussfaktoren und den Entscheidungskulturen abgestimmt sind. Wie entdecke ich die entscheidenden Stellhebel in einer Organisation? Was sind Fragen zur Schnell-Diagnose einer Entscheidung? In dem Workshop stärken Sie Ihr Verständnis für die "geheimen Spielregeln" einer Organisation und wissen, wie Sie für eigene Ziele genügend Aufmerksamkeit und Ressourcen akquirieren. Sie stärken Ihre soziale Kompetenz im Umgang mit Macht und Hierarchien.

Der Workshop ist in hohem Maße interaktiv gestaltet. Seien Sie bereit, sich aktiv mit Ihren Erfahrungen und Fragen einzubringen.

Über den Leiter des Workshops

Friedhelm Müller

Friedhelm Müller
Diplom-Sozialwirt, Jahrgang 1957, verheiratet, wohnhaft in Reutlingen
Details unter http://www.echaz-consulting.de/

Arbeitsschwerpunkte / Kernkompetenzen
• Change Management: Entwicklungs- und Veränderungsprozesse für Teams und Organisationen
• Projektmanagement: Projektmanagement-Prozesse einführen oder optimieren, Begleitung laufender Projekte als Projektcoach, Kompetenzentwicklung für Projektführungskräfte
• Training: Konzeption und Durchführung zu Themen wie Führung, Projektmanagement, Teamarbeit sowie Umgang mit Störungen und Konflikten.
• Coaching von Führungskräften und Projektleitern

Professioneller Hintergrund
• Studium der Sozialwissenschaften an der Georg-August-Universität in Göttingen
• Ausbildung zum Kommunikationsprogrammierer bei Siemens in Kassel
• Anwendungsentwickler und Projektleiter bei der Software AG in Darmstadt
• Mitglied im Aufsichtsrat der Software AG Darmstadt
• Ausbildung als systemischer Organisationsberater
• Senior-Projektmanager bei T-Systems in Darmstadt
• Zertifizierter „Project Management Professional“ (PMI- Project Management Institute® )
• Zertifizierter Unternehmensberater (FH Wiener Neustadt)
• Organizations & Systems Development, International Program, Gestalt Institute of Cleveland, USA

AbstandF2: Schneller werden: den Entscheidungsstau im IT-Projekt auflösen
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Dr. Klaus Wagenhals / Dr. Conor John Fitzsimons
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Abstract:

Aufgrund ihrer Spezifika wie hohe Komplexität, Unschärfe und große Dynamik gehören Projekte, die IT-Systeme entwickeln bzw. bearbeiten zu den komplexesten Systemen unserer Zeit. Sie bestehen aus vielen Elementen (z.B. Lines of Code) und Komponenten (z.B. Module, Oberflächen, Hardware), die in eine Reihe unterschiedlicher Zustände fallen und vielfältigste Beziehungen zueinander haben können – und das Ganze in einer höchst dynamischen Umgebung: der Kunde hat ständig neue Ideen, was die Software noch alles können soll und die Entwickler finden neue Lösungswege. Sowohl das Entwickeln eines solchen Systems, als auch das Verknüpfen mit anderen technischen oder organisatorischen Systemen erfordert ingenieurmäßiges Denken, penible Genauigkeit, hohes Abstraktionsvermögen und die Fähigkeit statische und dynamische Modelle bilden zu können – und auch schnelle und gute Entscheidungen.
Typische Anforderung in einem IT-Projekt ist es, die Fakten aufzunehmen, mögliche Wege zur Realisierung zu überblicken und auszuprobieren, aber auch kosten- und zeitintensive Umwege möglichst auszuschliessen. Wie kann das gehen in einer Welt, in der es noch keine klaren Wege geben kann, keine eindeutigen Lösungen von Problemen existieren, man sich also ranrobben, agil handeln muß?

Wir werden in unserem Workshop zeigen, wie wichtig gerade in einem Umfeld, das ständig in Bewegung ist und von komplexen Zusammenhängen getriggert wird, die Entwicklung von Intuition ist und was eine andere Art von Entscheidungsverfahren zum Erfolg von IT-Projekten beitragen kann.

ENTSCHEIDUNGSFÄHIGKEIT SETZT VORAUS, ASPEKTE UNBERÜCKSICHTIGT ZU LASSEN UND GEDANKEN NICHT ZU ENDE ZU DENKEN (Peter Sloterdijk)
... also dem Bauch zu folgen.
- Bauchgefühl bedeutet, ein Urteil über eine Situation bzw. deren Fortführung durch eigene Tat zu haben, bevor alle Gründe, Rahmenbedingungen usw. gesammelt werden konnten
- Bauchgefühl drückt eine unbewusste Einschätzung zu einer Wahl-Situation aus, die wir unserer Erfahrung (unbewussten Intelligenz) verdanken
- Intelligenz ist nur zu einem kleinen Teil bewusst und logisch (auf die linke Hirnhälfte konzentriert); ein großer Teil ist unbewusst und bezieht alle Ebenen unserer Wahrnehmung und Urteilsfähigkeit mit ein --- es wird – wenn genügend Vorerfahrung (die nicht nur von uns selbst stammen muß) zu einem Sachverhalt vorhanden ist - eine Faustregel auf der Basis der von uns unbemerkt verarbeiteten Informationen und Erfahrungsschemata gebildet, nach der gehandelt werden kann und sehr oft – quasi automatisiert - auch wird. Dafür greift das Unbewusste die wichtigsten Informationen aus dem Angebot heraus.
(nach Gigerenzer: Bauchentscheidungen, 2007)
Neben den Bauchfaktoren gibt es aus anderen Untersuchungen noch Aspekte, die sich wunderbar in das agile Konzept für die Software-Entwicklung einpassen lassen (wie z.B. die Entscheidungsfaktoren von Vroom). Sie werden aus diesem Workshop mit einigen aha´s für Ihre IT-Projekte gehen und in der Lage sein, schneller und effektiver zu entscheiden.

Über die Leiter des Workshops

Dr. Klaus Wagenhals

Dr. Klaus Wagenhals
Dr. Klaus Wagenhals (im Bild rechts) – Organisations-Psychologe und Industrie-Soziologe. War viele Jahre IT- und Organisationsberater, später Geschäftsführer einer kleinen Beratungsagentur.
Seit 1998 selbständig - unterstützt vor allem Führungskräfte in der Linie und im Projekt mit dem Ziel exzellente Performance und begleitet Change Prozesse.
Seit 2007 führt er zusammen mit Dr. Fitzsimons die metisleadership GbR, die einen besonderen leadership-Ansatz verfolgt und Projekte dabei unterstützt, erfolgreicher zu werden. Mitautor bei „Internationales Projektemangement – interkulturelle Zusammenarbeit in der Praxis“ (dtv 2004) und Mitorganisator der „InterPM“.

Mehr Infos zu den beiden Workshop-Leitern auf : www.metisleadership.com
Dr. Conor John Fitzsimons Dr. Conor John (CJ) Fitzsimons (im Bild links) – Mathematiker, mit internationaler Leitungserfahrung in Forschung und Industrie. Seit 1999 selbständiger Consultant und Coach. Seit 2007 führt er zusammen mit Dr. Wagenhals die metisleadership GbR, die einen besonderen leadership-Ansatz verfolgt und Projekte dabei unterstützt, erfolgreicher zu werden. Mitglied des Vorstands der International Enneagram Association. Projektleiter für und Mitherausgeber bei „Internationales Projektmanagement – interkulturelle Zusammenarbeit in der Praxis“ (dtv 2004). Mitorganisator der „InterPM“ (www.interpm2010.de)

Mehr Infos zu den beiden Workshop-Leitern auf : www.metisleadership.com

 

Veranstalter

Partner

 
 

                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                           

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